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Montag, 13. November 2017

Es lebt noch

(Der folgende Text wurde bereits im September geschrieben, die Fotos stammen mehrheitlich von heute. Inzwischen ist fast alles geerntet, lediglich Peperoni (Paprika) und Chili gibt es noch immer)


Hallo zusammen

Vor langer langer Zeit haben wir uns das letzte Mal gemeldet.
Natürlich ist seither einiges geschehen, wir "bauen" nach wie vor an diversen Projekten:

- Gemüsebeet
Dieses Jahr haben wir das erste Gemüse bereits geernet. Wir sind erstaunt, wie gut die Gemüsesorten gedeihen. Kartoffeln sind bereits alle im Lager, Bohnen werden laufend geerntet (bisher 3.5 kg) und Karotten haben wir die erste von vier Reihen aus dem Boden gezogen (bisher 6 kg).

Da uns der Rasen die ganze Zeit wieder ins Beet wächst bin ich (Jürg) im Moment an einer Beeteinfassung aus (wie kann es anders sein) Stahlblech. Die Angelegenheit ist relativ aufwändig, da viel ausgehoben und verschweisst werden muss. Nächstes Jahr sollte dann die Abtrennung rostrot sein.
Hier ist bereits eine kleine Beeteinfassung für unser künftiges Tomatenbeet zu sehen. Und ja, der Nachbar hat ein neues Gartenhaus an der Grundstücksgrenze.
Die Beeteinfassung um das grosse Gemüsebeet entsteht
 
und ist inzwischen fertig.




Karotten erste Ernte (1/4 = 6kg)
Und gelbe Chilis und violette Peperoni von heute (13. November 2017)
- Wasserversorgung
Bisher kommt das gesammelte Regenwasser nur aus dem Deckel unserer Regenwasserzysterne. Das ist mühsam, da teilweise der Gartenschlauch in der Länge nicht ausreicht um alle Ecken im Garten zu erreichen. Nun werden wir zwei Wasserzapfstellen in Chromstahl verbauen und zusätzlich bei der Terrasse noch eine Wassersteckdose im Boden einlassen. Das Material ist bereits hier, die Arbeiten warten aber noch ...
Ein paar Meter sind schon verbuddelt ;)



- Steinkorbwand
Als Abschluss der Terrasse möchten wir eine Steinkorbwand erstellen. Da die Steinkörbe in dieser Dimension aus meiner Sicht überteuert sind, habe ich kurzerhand aus Winkelrahmen und Gittern selber Steinkörbe geschweisst. Die Körbe sind fertig verzinkt und stehen bei uns. Das Fundament haben wir mit Hilfe eines Arbeitskollegen bereits gegossen. Leider wissen wir noch nicht genau, welche Steine wir einfüllen möchten. Darum werden wir uns in der nächsten Wochen noch kümmern. (Update: Wahrscheinlich wird es Alpenkalk).

- Carportraum
Lange stand der Carportraum offen da und unser ganzes Gartenmaterial war mehr oder weniger der Witterung ausgesetzt. Nun haben wir endlich die Sandwichpaneelen sowie die Fenster montiert. Es fehlen noch die Abschlüsse, was aber weniger dringlich ist, da ein erster Witterungsschutz ja bereits besteht. Sieht doch nach was aus, oder?

Rückansicht

Ansicht von der Zufahrtsseite her
Und einfach so noch ein paar tagesaktuelle Herbstimpressionen aus dem Garten. Die Buchen sehen einfach wunderschön aus in ihrem Herbstgewand und interessant ist, dass nicht alle gleich gefärbt sind. Es gibt solche die schon viele braune Blätter haben, andere sind grün und gelb, wieder andere eher orange oder gemischt.




Wer die wohl für die Hausherrin gemacht hat? Muss man nicht giessen, dafür beim Rasenmähen immer aus der Erde ziehen ;)
Die Arbeit geht uns weiterhin nicht aus, aber es wird dafür auch immer schöner im und ums Haus.

Liebe Grüsse
Sabrina und Jürg

Freitag, 9. September 2016

Wir sind dann mal im Garten

Diese Woche hatten wir noch Ferien und da das Wetter so gut war, haben wir fast die komplette Woche im Garten gearbeitet. Zu tun gibt es da ja noch viel. Aber fangen wir vorne an.

Letzten Samstag hat uns wieder einmal Jürg's Bruder geholfen. Die beiden haben einen Graben um die Terrasse ausgehoben (mit dem Pickel, da der Boden dort sehr gut verdichtet war) und dann die ersten Randsteine einbetoniert. Einige hat Jürg dann selber noch gesetzt und dabei sogar Hilfe von einem lieben Nachbarn bekommen. Die allerletzten paar Steine haben Jürg und ich dann diese Woche noch gesetzt.

 

Der Briefkasten hat auch noch seinen endgültigen Platz und einen Betonfuss bekommen
Wir waren einige Tage weg. In dieser Zeit ist der Wildwuchs auf unserem Grundstück unglaublich hoch gewachsen. Mit einem Trimmer hat sich Jürg die Macht zurückerobert. Wir haben so viel Unkraut "geerntet", dass wir es in die Entsorgung bringen mussten. Unser Grüncontainer konnte nur einen kleinen Teil davon schlucken.  Wir haben dort wo die Hecke gepflanzt werden sollte das Unkraut von Hand gejätet. Der restliche Bereich wurde heute von einem Gärtner mit Unkrautvertilger behandelt, damit in einigen Wochen der Rasen angesät werden kann. So sollten wir es gerade noch vor dem Winter schaffen einen Rasen zu haben. Bei unseren Nachbarn welche kurz nach uns in ihren Neubau eingezogen sind (wir haben viele Nachbarn, habt ihr's gemerkt? ;)), hat der Gärtner das Unkraut nur untergehäkselt. Sie sind nun dauernd am Unkraut aus ihrem schönen Rasen am ausbuddeln und würden diese Variante nicht mehr wählen. Naja, man hört unterschiedliches. Die einen finden es reicht das Unkraut unterzuhäkseln (das wäre sicher auch ökologischer), andere finden, ohne Gift gehe es nicht. Wir sind auch nicht so begeistert von der Giftvariante. Aber unser Gärtner hat uns empfohlen es so zu machen und schlussendlich ist er der Fachmann auf diesem Gebiet und nicht wir. Es geht also auch in diesem Bereich vorwärts.

Hübscher Wildwuchs nach unserer Ferienrückkehr
Unser Leitspruch: Nur totes Unkraut ist gutes Unkraut ;)
Ausserdem haben wir uns eine Hecke gepflanzt. Die Wahl fiel auf Rot- und Blutbuchen. Die Rotbuchen sind übrigens, trotz des Namens, nicht rot sondern grün. Die Blutbuchen jedoch sind rötlich. Da einer unser angrenzenden Nachbarn auch eine Rotbuchenhecke hat, fanden wir es schön diese Baumart noch einmal aufzugreifen. Wir haben insgesamt 90 Buchen bei einer Schweizer Baumschule bestellt (vielen Dank an Simon für die Vermittlung). 78 Rotbuchen und 12 Blutbuchen. Wir haben vier mal je einen Meter (à 3 Buchen) rote zwischen die grünen Buchen gesetzt (am Anfang und am Ende und jeweils nach einem Drittel). Die rote Farbe wird sich durch die Sonne noch stärker ausbilden und wir sind schon gespannt wie diese Sorten- und Farbmischung dann irgendwann wirken wird. Da wir für die geplante Hecke auf nur einer Gartenseite zu viele Buchensetzlinge hatten, wurde die Hecke spontan etwas vergrössert. Sie schliesst unseren Garten nun auch gegen die Zufahrt ab, sowie die Terrasse auf der schmalen Seite und ein Stück gegen einen anderen Nachbarn hat es auch noch gegeben.
Unsere 90 Buchen haben gerade so in den Anhänger gepasst
Erstes Probestehen auf dem handgejäteten Untergrund
Vorne die kurze Hecke an der Terrassenseite, hinten die kurze Hecke zum Nachbarn.

Auf diesem Bild ist fast die komplette Buchentruppe zu sehen (der Rest auf dem vorherigen Foto)
Aufgrund guter Tipps unserer Nachbarn und Fachliteratur meiner Mama, haben wir ins Erdloch Hornspäne gegeben und ausserdem die Wurzelballen der Setzlinge angeritzt. Die Wurzeln sollen dadurch zum wachsen angeregt werden und sich schnell am neuen Ort verankern. Gewässert haben wir sie natürlich auch und das geht noch eine Weile so weiter. Jetzt müssen sie nur noch gut anwachsen und dann fleissig in die Breite gehen. Die Hornspäne sind ein sich sehr langsam abbauender natürlicher Dünger.

Die Ferien sind nun leider vorbei, aber wir haben wieder viel geschafft und sind sehr zufrieden.

Liebe Grüsse an unsere Nachbarn welche uns mit vielen guten Tipps und Werkzeugen versorgt und sogar mit angepackt haben, sowie alle Helfer und  Blogleser da draussen. Was täten wir nur ohne euch?

Sabrina